Die Grünen: Treptow-Köpenick als Beispielmodell

Der 52-jährige Peter Groos von der Partei „BÜNDNIS 90/Die Grünen“ wirkte von Anfang an sehr sympathisch. Und damit meinen wir nicht dieses „Politiker-Pseudo-freundlich-sein“, sondern wirklich uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Die erste Frage, um gleich ins Gespräch zu kommen, war die, wie man nach Herrn Groos Meinung Mietwohnungen bezahlbarer machen kann. Seiner Meinung nach kann man das nur durch den Bau von Neubauten in die Wege leiten. Er wies darauf hin, dass dies ja auch gerade, z.B. in Treptow-Köpenick ausgeführt wird. „Man wird aber auch neu bauen müssen, wo vorher noch keine Mietwohnungen waren.“

Groos führt vor allem an, dass die neuen Mietwohnungen den Wohngenossenschaften übergeben werden sollten, da diese nicht auf eine Gewinnmaximierung aus sind. Zur der Frage, wie er zur der Verlängerung der A100 steht, antwortete er sehr diplomatisch. Er selber findet, dass diese Autobahnstrecke A100 nicht verlängert werden sollte und dass er den Fokus eher auf neue Radwege für Treptow-Köpenick legt. Für ihn sollte Treptow-Köpenick das Beispielmodell für andere Bezirke für das Ausbauen der Radstrecken werden. Er selber ist auch Autofahrer und spricht sich nicht gegen das Autofahren aus, jedoch fährt er genauso gerne mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß. Eine Frage, die den Schüler sehr am Herzen lag, war, wie er zur aktuellen Flüchtlingssituation steht. Zusammenfassend gesagt: Er vermutet, wenn sich die Lage in den aktuellen Krisensituation wieder verbessert, werden sowieso viele der Geflüchteten in ihr Heimatland zurückgehen. Die Menschen, die aber bleiben, sollten die Möglichkeit bekommen sich wirklich integrieren zu können. Das bedeutet, dass man sie nicht erst nach 20 Jahren in den Arbeitsmarkt integrieren und sie nicht fast 2 Jahre in Turnhallen leben lassen sollte:„Für sie sollte es ein wirklich systematisches, gut finanziertes Programm geben (…).“