Johann Eberlein (Die Linken) zu Besuch an der Gemont

 

Der 29-jährige fachpolitische Sprecher der Fraktion für Schulpolitik, Johann Eberlein, hat sich in einer lockeren Atmosphäre um die kritischen Fragen der Schüler bemüht.
Die wichtigsten Probleme die „Die Linke“ versucht zu lösen, sind zum einen der Personalmangel in öffentlichen Stellen, beispielsweise bei der Polizei und der Schule. Zum anderen die fehlenden Investitionen und wenige finanzielle Unterstützung in den Bezirken durch das sparsame Denken der Stadt. Zuletzt sprach Herr Eberlein über den aktuellen Wohnungsmangel. Und natürlich kam auch die Flüchtlingsproblematik zu Wort.
Auf die Frage wie man diese Probleme in Angriff nehmen könnte, stellte der Parteivertreter den Schülern verschiedene Lösungsvorschläge vor und erklärte diese verständlich. Berlin ist momentan wegen des Personalmangels handlungsunfähig in Bezug auf Bürokratisches. Schuld sei der Einstellungsstop vor einigen Jahren. Man müsste Jobs in diesen Bereichen für junge Menschen attraktiver machen und wieder viel mehr einstellen. Schulen und Lehrer fehlen außerdem in unserer Stadt, weswegen jede zweite Grundschule in Treptow-Köpenick einen Container- Anbau in Planung hat. Es gibt zwar Sonderprogramme zur Unterstützung von z.B. Schulen, die die Bezirke aber nicht individuell an ihrer Situation anpassen können. „Die Linke“ will, dass die Stadt die Bezirke mehr finanziell unterstützt und nicht an den falschen Stellen spart. Herr Eberlein ist für die Förderung sozialer Wohnungen und mehr Absprache mit Investoren um
den Bau preiswerter Wohnungen zu ermöglichen. Er ist außerdem dafür, dass die Massenunterkünfte aufgelöst werden und die Familien eigene Wohnungen bekommen, so dass die Integration und Unabhängigkeit gefördert wird. Johann Eberlein schien sehr sympathisch aber auch ein bisschen aufgeregt, vielleicht lag das daran, dass er gestern erst erfahren hat, dass er heute zu uns kommen sollte, stellvertretend für Philipp Wohlfeil.