Auf der Maker Faire Messe in Berlin

img_20161001_113950Wenn einem R2-D2 und BB-8 inmitten einer riesigen Menschenmenge über den Weg fahren, dann kann man davon ausgehen, dass man auf der Maker Faire Messe in Berlin ist.

img_20161001_114103

Wir waren mit unserer AG Ressourcenwerkstatt auf der Maker Faire 2016 in Berlin am U-Bahnhof Gleisdreieck und haben dort, wie letztes Jahr auch schon, mit unserem Stand „Die Makerschule“ unsere Projekte aus dem Informatikfachbereich vorgestellt.

Dazu gehörten unser Projekt „Berlin-selbst designed“, das Projekt „M-bot“, das Projekt „Solarauto“ und unser Heizungsprojekt, welches schon in einigen Räumen der Schule installiert ist. Ein besonderes Highlight unseres Standes war der Roboter, welchen wir in der Schule aus dem 3D-Drucker ausgedruckt, selbst gebaut, und programmiert haben.

Während Herr Vorwerk schon am Freitag auf der Messe war, hatten wir als Schüler erst ab Samstag die Möglichkeit unsere Projekte vorzustellen. Der Samstag war für mich persönlich der angenehmere Tag. Trotz anfänglicher Probleme mit der Technik konnten wir bei vielen Besuchern einen positiven Eindruck hinterlassen. Die meiste Zeit haben wir am Stand verbracht und konnten deshalb nur bedingt die anderen Stände besuchen. Zwei Stände sind mir jedoch besonders in Erinnerung geblieben.

Ich, als begeisterter StarWars Fan, war höchst erfreut als mir auf einmal R2-D2 über den Weg lief. Der R2-D2 Builders Club hatte verschiedene originalgetreue R2-D2 Modelle und sogar einen BB-8 Droiden aus StarWars Episode VII: Das Erwachen der Macht. Der Club ist sogar offiziell von George Lucas, der Erfinder von StarWars, anerkannt und darf die originalen Sounds verwenden.

img_20161001_114012

Der zweite Stand, der mir besonders gefiel, war ein eher kleiner Stand. Doch die Idee, welche die zwei Franzosen dort umgesetzt hatten, war genial. Das Projekt trägt den Namen „Specktr“ und richtet sich gerade an die DJs der Zukunft. Es ist ein Handschuh mit dem man die Musik steuern kann. Mit über 1500 verschiedenen Befehlen in Form von Handbewegungen und Gesten kann man so zum Beispiel die Lautstärke oder die Höhe der Töne verändern, den Beat angeben oder einfach verschiedene musikalische Elemente einfügen.. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, dann besucht doch einfach mal ihre Website www.Specktr.com

Der Sonntag war der am besten besuchte Tag und war für mich persönlich sehr anstrengend. Es hat zwar größtenteils alles funktioniert, aber man musste immer wieder aufpassen, dass vor allem die Kinder nichts kaputt machen. Das geht nämlich ganz schnell, wenn man sich gerade mit den Eltern über unsere Projekte unterhält und man dann mal nicht aufpasst. Aber im Allgemeinen war auch der Sonntag ein sehr erfolgreicher Tag. Am Ende des Tages bekamen wir sogar gleich zweimal die Auszeichnung „Maker of Merit“ von der Maker Faire Crew. Einmal für unseren Roboter und dann für das Projekt „M-bot“.

Doch alles in allem hat die Maker Faire sehr viel Spaß gemacht, auch wenn sie sehr anstrengend war. Die Messe wird nächstes Jahr übrigens vom 9. 6 – 11.6 stattfinden. Natürlich werden wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein und unsere Schule dort gut vertreten. Doch kommt doch einfach selbst vorbei und erlebt die Maker Faire mit euren eigenen Augen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

maker-faire

F. 12.Jahrgang