Kindheitshelden im Pyjama: Die Mottowoche

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Jedes Jahr veranstaltet unsere Schule eine Mottowoche, wobei die Abiturienten sich täglich nach einem anderen Motto verkleiden. Dieses Jahr waren die Mottos:

  • Montag: Pyjama
  • Dienstag: Hippie vs. Business
  • Mittwoch: Bad Taste
  • Donnerstag: Zeitreise
  • Freitag: Kindheitshelden

Am Montag letzter Woche kamen uns die Abiturienten in Pyjamas mit Kissen, Bademänteln oder auch Schlafmützen entgegen. Da bemerkten die meisten unserer Schule erst, was hier los war. Auf dem Schulweg sah man nämlich viele Schüler mit Schlafanzügen herumlaufen, was ein lustiges Bild abgab.

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Dienstag sah ich schon in der Bahn ein paar von meiner Schule, die mit lockigen Haaren, weiten Hemden, mit großen Mustern, und Haarbändern auf den Bänken saßen. Daneben sah man genau das Gegenteil: Schüler mit straff gekämmten Haaren, weißen Blusen und Jackett. Dies sollte Hippie vs. Business darstellen. Da man den Unterschied total sah, wenn zwei anders gekleidete nebeneinander standen, fand ich das Motto ziemlich cool und lustig.

Am Mittwoch war das Thema: Bad Taste. Dabei sollte man sich so verrückt oder auch lustig anziehen wie es geht. An diesem Tag konnte jeder seiner Fantasie noch mehr Freiraum lassen als sonst. Man sah Schüler mit Sternchenhüten, verrückten Perücken, und bunt geschminkten Gesichtern. An diesem Tag hatte der blaue Lidschatten ein Comeback!

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Donnerstag war das Motto Zeitreise. Hier gab es viele Varianten. Von Cäsar bis zu einem nahen Verwandten aus dem Tierreich, einem Affen. Viele erschreckten sich, als der plötzlich um die Ecke kam. Manche erinnerten sich aber auch an ihre Kindheit und kamen mit Schultüte in unser Gymnasium. Dies war lustig anzusehen.

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Am Freitag zeigten sich unsere Abiturienten meiner Meinung nach von ihrer besten Seite. Diesmal hieß das Motto Kindheitshelden. Von Bob den Baumeister bis Pippi Langstrumpf habe ich an diesem Tag alles gesehen! Besonders gut gefiel mir der kleine rote Traktor. Das Außergewöhnliche daran war, dass dieser Schüler sich sogar einen kleinen Traktor besorgt hatte, der dann über den Schulhof tuckerte.

Schlielich machte der Weihnachtsmann eine Ausnahme, und kam in unsere Schule, obwohl Sommer war.