Wählen gehen – die U18-Wahlen vor der Bundestagswahl an unserer Schule

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Am 15.09.2017 findet für alle Schüler, die unter 18 Jahre alt sind, die U18-Wahl in unserer Schule statt. Die Ergebnisse werden nicht als Stimmen für die Bundestagswahl gewertet, sondern dienen dazu, dass Politiker einen Einblick in die Interessen  Jugendlicher erhalten.

Es werden noch Wahlhefeler gesucht. Wer Interesse hat, bei der Organisation und durchführung mitzuwirken, kann sich bei Herrn Friese, Frau Heineke, Frau Fischer oder Herrn Johanus melden.

Genaueres zum Ablauf und den Hintergründen der U18-Wahl am Gemont gibt es an dieser Stelle nach den Ferien.

 

Erja H.

Was ist die U18-Wahl?

Die U18-Wahl ist eine Wahl für ausnahmslos ALLE Minderjährigen, die sich in Deutschland aufhalten.

Die Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. werden von Minderjährigen gewählt.

Durch die Wahl beschäftigen sie sich mit der Politik und können auch eine Wahlentscheidung treffen. Dadurch können die Kinder und Jugendliche sich eine selbstständige Meinung zu politischen Themen und den verschiedenen Parteiprogrammen bilden.

Kinder und Jugendliche beginnen somit, sich auf ihre eigene Wahl vorzubereiten.

Das Ziel der U18-Wahl ist es, die „Jugendverdrossenheit“ der Politik zu verdrängen. In der Politik haben die Kinder und Jugendlichen außer der U18-Wahl keine Möglichkeit ihre Meinung zu äußern und Politiker damit zu konfrontieren.

Die U18-Wahl zeigt, dass Minderjährige trotz ihres Alters ein politisches Engagement und eine politische Meinung haben können.

Eileen

Wieso gibt es eine U18-Wahl vor der Bundestagswahl?

Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahlen etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses, was auch Kinder und Jugendliche sehr beschäftigt. Die U18 ist eine Wahl, an der alle Jugendliche und Kinder unter 18 mitmachen dürfen. Jugendclubs und Schulen nehmen daran teil.

Bei der Bundestagswahl entscheiden die Wähler, welche Parteien für die nächsten vier Jahre im deutschen Parlament vertreten sind und wie viel Macht sie dort haben. Und die Wähler entscheiden darüber, wie viele Sitze die Parteien haben. Deshalb machen Politiker für ihre Partei ein paar Wochen davor Werbung.

Mergim Nezaj