Liebe

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So verloren,

so hoffnungslos,

so gesucht und nie gefunden,

so fühl ich mich.

 

Meine Gier kaum zu bändigen,

nach einem Gefühl wie diesem.

Ich weiß, es ist falsch,

aber bitterer Genuss erfüllt mich bei dem Gedanken daran.

 

Da steht das Glas,

in voller Pracht,

leuchtend, glitzernd, schimmernd, strahlend,

wirft ein Licht ins Dunkle um mich,

mein Herzschlag und Atem beschleunigen sich.

 

Zuckersüßer Hexentrank,

rauchend,

kochend,

überlaufend,

lieblich duftend,

überreicht von liebster und zugleich hässlichster Quelle.

 

Verlangend strecke ich meine Hände danach aus,

zugleich wissend,

wie unüberlegt es wäre,

die violette Flüssigkeit zu trinken,

der ich mit einer solchen Begierde entgegenblicke.

 

Ich fühle,

als hätte ich noch nie etwas lieber gewollt,

alles in mir sträubt und fügt sich zugleich,

salzige Tränen der Trauer überschwemmen mein gesamtes Gesicht,

während ich mit aller Herzlichkeit lächle.

 

Von Isabella K.