Fit für die Straße – Einfluss von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit

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Nachdem wir uns in der neunten Klasse im Rahmen des Biologieunterrichts mit dem Einfluss von Drogen auf das Gehirn beschäftigt hatten, erfolgte in der zehnten Klasse eine Sequenz zum Thema „Alkohol in der Schwangerschaft“. Auch im Fach Chemie wurde die Unterrichtseinheit „Alkohole – Lust und Last“ behandelt. So konnten wir nachvollziehen, was wirklich hinter dem Begriff Alkohol steckt – und was er mit uns anrichten kann.

Nun nahmen alle zehnten Klassen an der Alkoholpräventionsmesse „Fit für die Straße – Einfluss von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit“ teil. Diese fand am 7.03.2017 und am 8.03.2017 in der Wildenbruchstraße statt.

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Als wir ankamen, wurden wir gleich in einen Raum geführt, wo ein ehemaliger Alkoholiker dann zu uns sprach.  Er erzählte uns, wie sehr der übermäßige Konsum von Alkohol sein Leben beeinflusst habe.

Nach seiner Ansprache bekamen wir einen Flyer, der ein Quiz zu den Themen Drogen, Fahrzulassung und Jugendschutzgesetz enthielt. Am Ende der Veranstaltung sollten alle ihre ausgefüllten Papier wieder abgeben, da viele ansprechende Preise unter den Schülern verlost wurden.

Die Lösungen für das Quiz konnten wir herausfinden, indem wir die verschiedenen Stationen zu den jeweiligen Themen abliefen. Dazu gehörten unter anderem Fahrsimulationen, Reaktionstests, und Parcours mit Rauschbrille. Zu jeder Zeit standen uns Fachleute von der Polizei, der Fachstelle Suchtprävention, dem Ordnungsamt und den Guttemplern zur Seite. Sie halfen uns, die nötigen Antworten herauszufinden und erklärten uns noch einiges mehr. Auch konnte man sich viel Infomaterial mit nach Hause nehmen, um später noch einmal alles genau zu studieren

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Auf zwei der Stationen werde ich jetzt etwas genauer eingehen.

Beim Reaktionstest konnten wir überprüfen, wie schnell wir bremsen könnten, wenn uns zum Beispiel ein Kind beim Spielen vor das Auto laufen würde.

Sobald ein Signal ertönte, mussten wir den rechten Fuß so schnell wie möglich vom rechten auf das linke Pedal setzen und betätigen. Uns wurde gleich gesagt, wie lange wir gebraucht hatten, um zu reagieren.

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Beim Stand des Ordnungsamtes angekommen, mussten wir unter anderem einen Nagel in ein Holzbrett hämmern, während wir eine Alkoholbrille trugen. Das wahr schwerer als gedacht!

Am Ende der Veranstaltung durften wir uns alle einen Cocktail aussuchen – alkoholfrei natürlich.

Zum Abschluss haben wir noch zwei abschreckende Kurzfilme über den Einfluss von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit gesehen. Und nachdem wir mit ein paar letzten Worten verabschiedet worden sind, ging es schon wieder zurück in die Schule.

Alles in allem kann ich sagen, dass dieser Tag einen bleibenden Eindruck bei vielen von uns hinterlassen hat. Natürlich hat die Messe nicht dafür gesorgt, dass niemand mehr Alkohol trinken wird – aber vielleicht werden sie das nächste Mal etwas vorsichtiger sein.2017_03_07 Mross Klasse 10A (38)

Josephine Rachner