Was steckt hinter Artikel 13?

Artikel ,, Artikel 13 ´´Bestimmt haben einige von euch schon von dem berüchtigten Artikel 13 gehört, der zur Zeit für viel Aufregung in den Medien sorgt. Es wird die Nachricht verbreitet, dass nächstes Jahr alle Sozialmediaseiten, wie zum Beispiel Snapchat, Instagram und YouTube, ihre Benutzer löschen werden und nur Großkonzerne verschont bleiben. Da dies aber in dieser Form nicht stimmt, erklären wir euch, was es wirklich mit Artikel 13 auf sich hat.

Artikel 13 ist im Grunde nichts anderes als ein neues, besseres Urheberrechtsgesetz. Künstler könnten bei unerlaubten Verwendungen ihrer Werke sofort die Plattform, auf der der Verstoß bemerkt wurde, verklagen und Geld fordern. Der User, der den Inhalt hochgeladen hat wird nicht mehr zur Verantwortung gezogen. Deswegen hat man geschlussfolgert, dass die Plattformen alle User, bis auf die großen Konzerne, löschen werden. Dies stimmt soweit aber nicht. Geplant wäre ein besserer Filter, der die Inhalte auf Urheberrechtlich geschütztes Material durchsucht. Betroffen wären vor allem Computerspiele, Musik und Filmmaterial.

Die Accounts werden also nicht gelöscht. Allerdings könnte es passieren, dass viele User stark eingeschränkt werden. Sie könnten häufig nicht das gewünschte Material hochladen, da der Filter dies verhindern wird. Es wäre dann einfach nicht möglich, etwas hochzuladen, da diese Option bei einem Verstoß nicht verfügbar wäre. Es würde immer ein Uploadfehler auftreten.

Der #SaveYourInternet will die Politiker auf die Folgen dieses Artikels hinweisen, damit er möglichst nicht in Kraft tritt. Auch du kannst helfen, indem du unter Tweets oder Videos den Hashtag setzt und erklärst, warum das Internet so bleiben sollte, wie es ist. Aber dennoch bleibt es fraglich, ob der Artikel überhaupt und wenn ja, wie extrem in Kraft tritt, da man bisher nur einen ersten Entwurf kennt.