Der To-Go-Becher – ein Problem für die Umwelt?

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Ein Kaffee-To-Go ist praktisch, einfach und schnell.

Bei vielen Menschen gehört er zum Ablauf am Morgen dazu.

Man muss ihn nicht selber zubereiten und zudem hilft er dabei, einen hektischen Morgen zu überstehen. Doch sobald der Inhalt konsumiert wurde, landet der Becher im Müll.

Woran nur wenige denken, sind die umweltschädigenden Auswirkungen, die dieser kleine Becher mit sich bringt. Täglich werden für dessen Herstellung 1,5 Milliarden Liter Wasser, 64 000 Tonnen Holz und 22 000 Tonnen Rohöl benötigt. Und das alles nur für ganze 15 Minuten Nutzung? Doch da hören die Probleme noch nicht auf. Oft landen die Becher einfach auf den Boden, wenn die Mülleimer zu voll sind, da die meisten Städte nicht für solch massive Müllmassen ausgerichtet sind. Dazu kommt, dass nur ein winziger Teil der Becher recycelt werden kann, da sie aus Mischmaterial bestehen und somit nur verbrannt werden können.

So unerwartet es auch sein mag, aber jeder dieser Becher ist umweltbelastend und trägt zusammen mit anderen Verpackungen dieser Art zu einer Umweltkatastrophe bei.

Um dieser vorzubeugen könnt ihr statt beim Bäcker einen Kaffee im Plastikbecher zu bestellen, euren eigenen To-Go-Becher aus Hartplastik, Keramik oder anderen wiederverwertbaren Stoffen mitnehmen und eure Bestellung dort einfüllen lassen. Dies erfordert weder Anstrengung, noch Zeit.  Abgesehen davon, dass ihr mit dieser Methode auf lange Zeit nicht nur dazu beitragt die Umwelt zu retten, könnt ihr sogar Geld sparen, da viele Betriebe bereits einen Preisnachlass für das Mitbringen von eigenen Behältern angesetzt haben.

Hier sind weitere Tipps die euch in der Zukunft zusätzlich helfen könnten achtsamer mit der Umwelt umzugehen:

  • verwendet wiederverwertbare Einkaufstüten und lasst die Plastiktüte bei dem Früchten weg denn oft sind das Obst und Gemüse bereits mit einer schützenden Plastikschicht umhüllt und wenn das nicht der Fall sein sollte, schafft euch Stoffbeutel oder eine Behältnis in verschiedenen Größen an um eure Ware so zu wiegen oder sicher bis nach zuhause zu transportieren
  • sagt Nein zum Strohhalm oder habt wenigstens einen Edelstahlstrohalm bei euch, wenn ihr nicht ohne ein Erfrischendes Getränk ohne Strohhalm Leben könnt
  • kauft eine Ökologische Zahnbürste mit Naturborsten statt einer Konventionellen
  • besorgt eine Naturhaarbürste ohne Plastik (ähnlich wie die Zahnbürste)
  • kauft Ohrenstäbchen aus Papier statt aus Plastik

und wenn ihr euch schwer tut, all diese Dinge zu besorgen, könnt ihr sie auch ganz bequem von zu Hause aus bestellen aber es geht nicht nur auf diese Art, denn es gibt bereits ein paar Läden, die auf die Lebensweise vieler Zero-Waste-Anhänger ausgerichtet sind.

Probiert es doch einfach mal aus und erzählt es euren Eltern, Verwandten, Freunden und jedem anderen, der bereit ist, etwas in der Lebensweise zu ändern, um die Umwelt zu retten, denn jeder kann helfen und das kostet nicht zwangsläufig mehr Geld als eure jetzige Lebensweise.