Wie Social Media uns beeinflusst

Heutzutage nutzt fast jede*r Jugendliche die sozialen Medien. Berühmte Plattformen wie Instagram oder TikTok, sind meist gar nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Sie werden genutzt, um Langeweile zu vertreiben, sich abzulenken, sich dem Alltag zu entziehen, Kontakte zu knüpfen oder auch, um Kreativität auszuleben.

Aber es gibt auch dunkle Seiten von Social Media.

Wenn man sich Apps wie Tiktok herunterlädt, guckt man anfangs vielleicht ein- oder zweimal täglich in den Feed. Doch mit der Zeit wird es bei vielen immer mehr und entwickelt sich zu einer Sucht. Aus einer Stunde werden zwei, aus zwei werden drei und aus drei werden vier. Oft haben wir Angst etwas zu verpassen und vergessen, dass es im realen Leben viel mehr zu verpassen gibt.

Es gibt so viele andere Sachen außerhalb von Social Media, die man machen kann. Sich mit Freunden treffen oder Aktivitäten mit der Familie unternehmen.

Wir vernachlässigen das reale Leben.

Das Ganze wirkt sich auch auf die Schule aus. Viele bekommen schlechtere Noten, weil sie sich nicht mehr über lange Zeitspannen konzentrieren können. Wenn wir die sozialen Medien zu viel verwenden, wirkt sich das zum Beispiel auch auf unsere Multitasking-Fähigkeiten aus.

Leider entstehen auch physische und psychische Probleme durch die Nutzung der Sozialen Medien. Wir schauen uns makellosen Bilder und Videos von unseren Vorbildern an und wollen so sein wie sie, da ihr Leben oft perfekt wirkt. Viele denken dadurch, sie wären nicht gut genug, verstellen sich und fühlen sich in ihrem eigenen Körper unwohl, obwohl diese Bilder immer nur einen kleinen Teil des Alltags zeigen, digital bearbeitet sind und wenig mit der Wirklichkeit zutun haben.

Influencer zeigen oft leider nur die guten Seiten in ihrem Leben. Doch Influencer erleben auch Negatives. Sie bekommen Hate-Kommentare und Drohungen zugeschickt. Hater schreiben diese Kommentare oft aus Langeweile oder Neid. Sie denken nicht darüber nach, wie sich andere fühlen wenn sie diese Kommentare und Nachrichten lesen.

Viele Menschen leiden aus diesen Gründen an Depressionen, sie glauben an das was die Menschen ihnen im Internet erzählen. Oft kommt es in Kommentaren auch zu Bodyshaming, mal ist man zu dick, dann finden sie es komisch, dass du so dünn bist. Durch gerade solche Kommentare entstehen Essstörungen und andere schlimmen Krankheiten.

Man sollte sich immer Gedanken darüber machen, wie es anderen dabei geht wenn sie diese Nachrichten lesen und im schlimmsten Fall auch ernst nehmen. Eine einzelne Nachricht kann viel in einem Menschen zerstören, auch wenn sie nur eine schlechte unter vielen positiven Nachrichten darstellt. Eine Nachricht klingt nach nichts kann aber viel bedeuten.

Wenn du merkst, dass unter deinem Video immer wieder negative Kommentare stehen, fühlst du dich langsam immer schlechter manchmal können solche Kommentare so weit gehen, dass sich die betroffenen Personen selbst in Frage stellen.                   

Leute, die ihr Leben öffentlich teilen, müssen immer aufpassen, dass sie keine Sachen posten die sie später bereuen, beispielsweise das leaken von privaten Adressen oder Fotos, die nach der Meinung anderer nicht ins Internet gehören. Wenn sie das tun, können alle Screenshots davon machen und diese teilen. Somit bleiben selbst kleinste Fehler für immer im Internet.

Es gibt Stalker, welche es manchmal nicht mal böse meinen, oft einfach nur Fans sind, die das Zuhause der Influencer aufsuchen und mitunter stundenlang klingeln, was auch eine enorme Belastung für die Familie darstellen kann.

Man merkt, dass es nicht einfach ist, im öffentlichen Leben zu stehen, und der Job als Influencer kann schnell sehr hart und stressig sein.

Ohne »Hate« wird es nie gehen. Jeder Mensch empfindet anders, denkt anders und hat andere Meinungen. Wichtig ist es, diese Kommentare nicht ernst zu nehmen und sich selbst nicht ohne Grund in Frage zu stellen. Doch solche Kommentare zu ignorieren ist nicht einfach, gerade für junge Menschen, sie können oft nicht gut damit umgehen, weswegen es sich empfiehlt, soziale Medien nicht in zu frühem Alter zu benutzen.