Projekt „SNAKE“ – Stress und Stressfaktoren die uns das Leben schwer machen

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Viele Schüler:innen von der siebten bis zur zwölften Klasse leiden auf Grund verschiedener Faktoren unter starkem Stress. Um dem vorzubeugen, werden wir euch ein paar Tipps zur Bekämpfung von solchem Stress nahe bringen. 

Wir hatten in der Projektwoche das Projekt „SNAKE – Stress-Bekämpfung und Ursachen von Stress“. Es war sehr interessant und man konnte viel darüber lernen, wo Stress beispielsweise genau herkommt oder auch wie man Stress und/oder Nervosität bekämpfen kann. 

Zwei professionelle Trainerinnen führten uns durch das Projekt und die Techniker Krankenkasse finanzierte es. 

Hier ein paar Einblicke in unsere Ergebnisse: 

Stress wird oft von potenziellen Stressoren ausgelöst, wie Schulstress, Leistungsdruck, vor der Klasse sprechen oder auch im Mittelpunkt stehen. Das ist meist von Person zu Person unterschiedlich, da jede:r Stress anders wahrnimmt. 

Im Projekt haben wir auch besprochen, wie man Nervosität am besten bekämpft oder besser noch, ablegt. Möglicherweise, wenn man einen Vortrag hält und weiche Knie hat, zittert, keinen Ton herausbekommt, einem übel ist. Das ist nichts, was man gerne fühlt. 

Dazu muss ich auch sagen, dass man sich auch oft durch die Erwartungen anderer Lehrer:innen, Eltern oder auch von Freund:inn:en unter Druck gesetzt fühlt. 

Ich denke, die besten Möglichkeiten um so eine Nervosität zu bekämpfen sind: 

  1. Ablenkung vom Stress: Eine große Hilfe bei Stressbekämpfung, sind beispielsweise „Antistessspielzeuge“. Eine kleine Ablenkung während einer Arbeit wirkt wahre Wunder. Kaugummi ist auch hilfreich insofern die Lehrer:innen es erlauben.
  2. Vor Freund:innen üben: Wenn dir das vielleicht hilft, trage den Vortrag deinen Freund:innen und/oder Familien Mitgliedern vor und bessere so Kritikpunkte aus. Das gibt dir mehr Sicherheit.
  3. Ruhige Atmung: Versuche ruhig zu atmen, bevor du den Vortrag beginnst und mache dir bewusst, dass du viel geübt hast und entspanne dich. Gut gesetzte Sprechpausen verbessen einen Vortrag oft. 
  4. Mit den Augen einen Punkt fixieren: Wenn du dich beobachtet fühlst, wenn dich alle anstarren, schau einfach an die Wand am Ende des Raums oder suche dir einen Punkt am Ende des Klassenzimmers.
  5. Weitermachen: Versuche, falls du dich einmal versprichst weiterzumachen und konzentriere dich auf den restlichen Vortrag. Oft bemerken es die Leute gar nicht, Wenn du deinen Vortrag wie gehabt, selbstbewust und sicher, vorträgst. Und wenn Jemand deinen Fehler trotzdem bemerkt, wird er/sie es höchst wahrscheinlich nicht zur Sprache bringen. Aber falls doch, wird sich das nicht negativ auf deine Note auswirken.

Und falls das alles nichts hilft, rede mit anderen. Du bist sicher nicht der/die einzige, die/der gestresst ist und es wirkt oft, mehr als man denkt, mit jemandem zu reden, der/die mindestens genauso gestresst ist wie man selbst. Wenn du dir diese Tipps zu Herzen nimmst und/oder anwendest bist du definitiv auf der sicheren Seite. 

Alles in allem, hoffe ich, dass du dich jetzt wenigstens ein bisschen sicherer fühlst. Natürlich kannst du das auch vor Klausuren oder Klassenarbeiten machen. Einfach mal tief durchatmen und entspannen. Es ist auch nicht der Weltuntergang, wenn du mal eine schlechte Note bekommst!