Die Hobbit-Film Trilogie: Doch nur ein schlechteres „Herr der Ringe“?

Foto: ©Alina Anastasie Rempel 2023

„Der Hobbit“: ein Buch von J.R.R. Tolkien, das erste Buch, das von der Geschichte Mittelerdes erzählt. „Der Hobbit“ spielt vor dem „Herr der Ringe“ und erzählt von Bilbo Beutlin, dem Hobbit. Bilbo wird von Gandalf, einem Zauberer, nach Erebor, einer Zwergenstadt, die von einem Drachen besetzt wird, geschickt.
Im „Herr der Ringe“ geht es um Frodo Beutlin, den Neffen von Bilbo. Frodo bekommt von seinem Onkel den einen Ring, welcher der Gipfel der Bosheit ist, vom dunklen Herrscher Sauron geschmiedet. Mit 9 Gefährten wird Frodo zum Schicksalsberg geschickt, um den Ring zu vernichten.

Peter Jackson, der Regisseur von der „Herr der Ringe“-Trilogie, veröffentlichte 2012 den ersten von drei „Hobbit“-Filmen. 2003 wurde allerdings schon die „Herr der Ringe“-Filmtrilogie beendet, die ja eigentlich chronologisch nach dem „Hobbit“ kommen müsste.
Der erste „Hobbit“-Film war dann zwar gut, doch lange nicht so gut wie der erste „Herr der Ringe“-Film. Die Magie konnte nicht noch einmal so stark eingefangen werden wie beim „Herr der Ringe“.
Es vielen starke Parallelen zwischen den beiden Trilogien auf. Beispielsweise die Charaktere im zweiten „Herr der Ringe“-Film Grima Schlangenzunge und im zweiten „Hobbit“-Film Alfred Leckspuckel: Im Grunde genommen sind sie ein und derselbe Charakter. Dies ist nur eine von zahlreichen filmübergreifenden Parallelen.
Jackson lies sich sichtbar beeinflussen von seinem vorherigen Werk, wodurch die Filme nicht die Wirkung entfalteten, die sie alleinstehend hätten entfalten können. So werden sie immer im Schatten des „Herr der Ringe“ stehen.
Festzuhalten bleibt im Bezug auf die Filme: Der „Hobbit“ ist gut aber nicht so gut wie der „Herr der Ringe“.

Doch das soll niemanden, dem die Filme über den einen Ring gefallen, davon abhalten, unvoreingenommen auch die „Hobbit“-Filme zu sehen.

Mattes Malsch – 7D